Seit etwa 30 Jahren wird die Stoßwellentherapie / ESWT in der Medizin genutzt. Bekanntestes Beispiel ist die Lithotripsie in der Urologie: Durch Stoßwellen werden hier von außen ohne operativen Eingriff Nierensteine zertrümmert. Die Effekte der Stoßwelle in der Orthopädie sind gut untersucht. Viele Studien mit einem hohen Grad an Effizienz der Therapie belegen die positive Wirkung bei den unten genannten Erkrankungen. 

Standardindikationen sind:

  • Fersensporn
  • Achillessehnentendinopathie / chronische Achillodynie
  • Epicondylitis (Tennisellenbogen)
  • Rotatorenmanschettenverletzungen (mit und ohne Verkalkung)
  • Patellaspitzensyndrom
  • Schmerzsyndrom des Trochanter Major (Schleimbeutelentzündung)

Erweiterte Indikationen mit sehr guten klinischen Ergebnissen sind:

  • Epicondylitis ulnaris (Golferellenbogen)
  • Adductorenpathologie (chronische Leistenzerrung)
  • Pes anserinus Syndrom (Bänderschmerz am Knie)
  • Muskelbeschwerden von Rücken und Extremitäten

Die Behandlung erfolgt an vorher festgelegten Terminen und wird durch uns persönlich durchgeführt. Zwischen einer und fünf Sitzungen in der Woche sind notwendig, normalerweise sind es drei. Eine Lokalanästhesie wird in der Regel nicht durchgeführt, sie wird nach Studienlage sogar mit einer niedrigeren Erfolgsquote assoziiert. Eine Eis-Anwendung ist aber auf Wunsch möglich. 

Der Arzt wird orientierend mit dem Therapiekopf die zu behandelnde Stelle aufsuchen. Vor Ort werden Behandlungsstärke und Frequenz angepasst und 1.000 bis 3.000 „Schuss“ abgegeben. Zu Anfang können dabei stärkere Schmerzen auftreten, es kommt mit zunehmender Behandlungszeit jedoch zu einer Gewöhnung. Das Wirkmaximum wird in der Regel nach acht bis zwölf Wochen erreicht, eine Besserung kann aber auch schon sofort eintreten.

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